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DASYLab 2016 – Servicepack 2 erschienen

DASYLab 2016 punktet mit neuen Funktionen im Servicepack 2

Auch wenn der Name etwas anderes vermuten lässt: Das neue DASYLab-Servicepack 2 ist kein einfaches Bugfix-Update, sondern stellt neben Erweiterungen zu bestehenden Funktionen auch gänzlich neue Module zur Verfügung, die in den Vorgängerversionen noch nicht enthalten waren.

Wichtig!
Das zweite Servicepack steht allen Bestandskunden mit laufendem Wartungsvertrag kostenfrei zur Verfügung. Andere Kunden wenden sich für ein Update bitte an unseren Vertrieb oder ihren entsprechenden Reseller. Zu beachten ist, dass es für SP2 keine einfaches Update gibt, sondern dass eine komplette Neuinstallation des Programms notwendig ist, und dass neue Seriennummern benötigt werden.

Eingeführt wird mit dem DASYLab 2016 SP2 das neue Modul Blockrelais. Es unterscheidet sich vom bekannten Relais-Modul in DASYLab dadurch, dass im Blockrelais ein Datenblock nie "zerschnitten" wird. Ein Datenblock wird entweder komplett weitergeleitet oder ganz verworfen.

DLab Flagbender transp 500x335Ebenso neu ist das Modul Flagbender.
Hinter diesem etwas kryptischen Namen verbirgt sich ein Modul, das die Änderung der internen Kanaleigenschaften (Kanaltyp, Kanalflags) erlaubt. Dadurch können Situationen, in denen ein Modul aufgrund nicht passender Datenstromeigenschaften eine Messung abbrechen würde, vermieden werden, indem die Kanal-Flags entsprechend modifiziert werden.

Beim Arbeiten mit DASYLab erleichtert das Laden von Schaltbildern per „Drag and Drop“ die Schaltbildentwicklung. Sie können nun eine Schaltbilddatei (DSB und DSA) einfach mit der Maus auf ein laufendes DASYLab ziehen, um die Datei im zu öffnen. Ebenso bringt das optionale, automatische Anlegen von bis zu 100 Sicherheitskopien der aktuell gestarteten Schaltbilddatei beim Messungsstart einen Sicherheitsgewinn bei der Schaltbildentwicklung.

Bei der Schaltbilderstellung steht nun erheblich mehr Platz zur Verfügung. Der Faktor 4 – bei sowohl der horizontalen als auch der vertikalen Dimension – lässt die Nutzung auch von hohen Monitorauflösungen zu, bei denen bisher die nutzbare dargestellte Schaltbildfläche kleiner war als die sichtbare Fläche.

Doch nicht nur diese offensichtlichen Änderungen zeichnen das Servicepack aus. Viele Module wurden optimiert. So beherrscht das Skriptmodul nun die neue Methode GetModuleName der Klasse pscript, sodass es nun bei unterschiedlichen Skriptmodulen, die dasselbe Skript ausführen, für den Benutzer leichter wird, Meldungen zum konkreten Modul zu liefern.

Im Modul Daten Schreiben wurde das Famos-Dateiformat-Schreiben auf Famos Format 2 aktualisiert. Dies bedeutet im Einzelnen, dass nun wahlweise Messwerte im Float-Format (Real32, 4 Byte pro Messwert) oder Double-Format (Real64, 8 Byte pro Messwert) gespeichert, Kanalnamen und Einheiten in voller Länge von DASYLab übernommen werden und Kanalgruppennamen frei vergeben werden können. Gleichzeitig wurde das Schreiben großer Datenmengen erheblich beschleunigt.

Im aktionsgesteuerten Relais musste bisher mithilfe eines Aktionsmoduls der Startzustand festgelegt werden. Diese Funktionalität ist nun direkt im Modul selber verfügbar und erspart zusätzlich Module und deren Konfiguration.

Eine neue Aktion für den Linienschreiber erlaubt es die Position der Cursor zu setzen. Eine Cursorposition kann in unterschiedlichen Linienschreiber-Modulen nun gleichzeitig und synchron verändern werden. Die Cursordaten können nun bei Wahl des DDF-Dateiformats wahlweise mit einfacher Genauigkeit (REAL32) oder doppelter Genauigkeit (REAL64) gespeichert werden.

Das Modul Bitmaske wurde erweitert und kann nun wahlweise mit 16 oder 32 Bit breiten Werten arbeiten. Bei Einstellung 16 Bit ist die größte verarbeitbare Zahl 65.535 (2^16-1). Bei Einstellung 32 Bit ist das 4.294.967.295 (2^32-1).

Die Serielle Schnittstelle (RS-232) bietet jetzt Baudraten-Einstellungen bis 921600 und unterstützt auch die Prüfsumme IBM CRC-16.

Bei Operationen mit einem Kanal bietet das Arithmetik-Modul eine neue Kanaloperation "Summen" an: diese addiert jeweils den vorherigen Wert zum aktuellen Wert und stellt somit das Gegenstück zur bereits vorhandenen Kanaloperation "Differenzen" dar.

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