• measX Moses

Von A bis Z manöverorientiert

Die MOSES-Software steuert den gesamten Prozess – von der Einbindung der Sensorik über die Versuchsplanung bis zur Qualitäts- und Gültigkeitskontrolle der Messungen. Durch den manöverorientierten Aufbau mit einem großen Bestand an mitgelieferten Standardmanövern (ISO, DIN, NHTSA, ...) werden die Fahrdynamikuntersuchungen enorm vereinfacht und beschleunigt.

Schritt 1:

Konfiguration der Manöver

Im Rahmen der Versuchsvorbereitung werden die Manöver konfiguriert. Sobald aus der Liste der vordefinierten Manöver eines ausgewählt wurde, werden für zahlreiche Parameter, wie Abtastrate, Kanalauswahl, Triggerbedingungen, Messzeit etc., automatisch die vorkonfigurierten Einstellungen geladen. Diese Standardeinstellungen können nach Belieben geändert und eigene Parametrierungen vorgenommen werden.

Die parametrierten Manöver bilden eine Versuchsvariante, die zu Messaufträgen und schließlich zu einem Versuchsplan zusammengestellt werden. Auch Fahrzeugdaten, Varianten und andere Zusatzinformationen können zu diesem Zeitpunkt bereits eingetragen werden. Diese Metainformationen werden später mit den Messdaten zusammen abgelegt.

Konfiguration der Sensorik

Im Rahmen der Versuchsvorbereitung wird die Sensorik konfiguriert. Die externe Bediensoftware der Sensorik wird von MOSES aus direkt angesprochen. Für Standardsensorik sind geeignete Parametrierungen bereits zum direkten Gebrauch hinterlegt. Der zeitliche Aufwand für die Konfiguration der Messtechnik, wie etwa die Zuordnung der Analogmessstellen und CAN-Signale sowie Skalierungen, wird dadurch deutlich reduziert.

Schritt 2:

Manöverassistenz

MOSES unterstützt – ebenfalls manövergeführt – auch die Fahrdynamikmessung selbst: Der Versuchsfahrer wählt das zu durchfahrende
Manöver aus und wechselt in den Messmodus. Während der Messung werden manöverspezifische Kennwerte berechnet und bewertet (Online-Display). Kommt es zum Beispiel auf die Einhaltung einer bestimmten Fahrgeschwindigkeit an, wird diese automatisch registriert. Ein Abweichen wird sowohl optisch als auch akustisch angezeigt, sodass der Fahrer direkt reagieren kann. Besonders komfortabel: Mit dem Driver Assistent Display können relevante Kennwerte im Sichtfeld des Fahrers angezeigt werden.

Schritt 3:

Bewertung noch im Fahrzeug

Nach jedem Fahrmanöver wird automatisch eine Vorauswertung mit wichtigen Kenn- und Kontrollwerten berechnet (Offline-Display). So kann der Fahrer direkt beurteilen, ob die gefahrenen Einzeltests alle erforderlichen Bereiche abdecken und hinreichend Messwerte für die spätere Auswertung liefern. Durch die hohe Genauigkeit und Reproduzierbarkeit der Manöver wird sowohl die Validierung bereits durchgeführter Versuche als auch der Vergleich verschiedener Fahrzeuge deutlich erleichtert.

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